Eine ADHS-Behandlung, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist
ADHS Diagnostik und Therapie in Hannover - Schneller Therapiebeginn ohne lange Wartezeiten
Sie vermuten ADHS, aber jede Praxis in Hannover vertröstet Sie auf Monate? Sie kämpfen mit Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe und dem Gefühl, den Alltag kaum noch zu bewältigen – und finden trotzdem keinen Therapieplatz?
In unserem Psychotherapiezentrum in Hannover-List bieten wir Erwachsenen mit ADHS einen schnellen Therapiebeginn, spezialisierte Einzel- und Gruppentherapie und evidenzbasierte Verhaltenstherapie – für gesetzlich und privat Versicherte. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie unsere ADHS-Diagnostik und Behandlung abläuft, was uns von anderen Anbietern unterscheidet und wie Sie noch heute den ersten Schritt machen können.
Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.
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Warum unsere ADHS Therapie in Hannover funktioniert
Die Versorgungslage für Erwachsene mit ADHS ist angespannt. In Niedersachsen beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz rund sechs Monate. Bei der spezialisierten ADHS-Diagnostik ist die Situation noch schwieriger: In Hannover haben mehrere Ambulanzen und Praxen ihre Wartelisten derzeit geschlossen oder berichten von Wartezeiten über ein Jahr hinaus.
Ein schneller Therapiebeginn ist jedoch entscheidend für ADHS-Betroffene, denn lange Wartezeiten können Komorbiditäten wie Depressionen oder Angststörungen verschlimmern.
Unsere Praxis arbeitet anders. Das macht den Unterschied:
Schnellerer Therapiebeginn – Statt monate- oder gar jahrelanger Wartezeiten ermöglichen wir durch unser spezialisiertes Team und Gruppenangebote einen zeitnahen Einstieg in die Behandlung.
Spezialisierte ADHS-Gruppentherapie – Die ADHS-Gruppentherapie ist bei uns bereits seit mehreren Jahren etabliert – sowohl für privat als auch gesetzlich Versicherte. In strukturierten Sitzungen profitieren Sie vom Austausch mit anderen Betroffenen und der fachlichen Expertise der Therapeut:innen.
Kognitive Verhaltenstherapie als Kernverfahren – Verhaltenstherapie ist als evidenzbasierte Psychotherapiemethode die Grundlage unserer Arbeit. Da eine ADHS Behandlung selten für sich allein steht, nutzen wir die gesamte Bandbreite unserer therapeutischen Erfahrungen, um Begleiterkrankungen mit zu behandeln.
Flexible Termine – Im PKV und Selbstzahlerbereich bieten wir Sprechstunden auch abends und berufsbegleitend an, damit Berufstätige und Studierende ihre Behandlung in den Alltag integrieren können.
Gesetzlich und privat versichert – Als gesetzlich Versicherte bieten wir Ihnen eine Kombinationsbehandlung aus Gruppen- und Einzeltherapie an. Die Diagnose wird zum Beginn der Therapie bei Bedarf noch in Einzelsprechstunden bestätigt. Für privat versicherte und Selbstzahler können wir darüber hinaus auch reine Einzeltherapien oder ausführliche Diagnostik ohne folgende Therapie anbieten.
Für wen unsere ADHS Therapie in Hannover geeignet ist
Unsere Behandlung richtet sich an:
Erwachsene mit diagnostiziertem ADHS:
Sie haben bereits eine Diagnose und suchen eine spezialisierte Therapie in Hannover, die über reine Medikation hinausgeht.
Menschen mit ADHS-Verdacht:
Sie vermuten eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, wurden aber bisher nicht abgeklärt. Wir bieten die vollständige Diagnostik an.
Junge Erwachsene im Studium oder Berufseinstieg:
Besondere Belastungen durch neue Anforderungen machen ADHS-Symptome oft erstmals deutlich spürbar.
Personen, die trotz ADHS (-Verdacht) erfolgreich im Beruf sind:
Das Leiden verlagert hier oftmals auf den privaten Bereich, Beziehungen oder die Gesundheit. Das „Funktionieren“ hat seinen Preis, denn mit ADHS verwendet man viel Energie, um die Herausforderungen zu kompensieren.
Wenn Sie unter Konzentrationsproblemen, Unaufmerksamkeit oder chronischer innerer Unruhe leiden und endlich Klarheit und wirksame Unterstützung wünschen, sind Sie bei uns richtig.
ADHS bei Frauen: häufig übersehene Ausprägung
ADHS kann sich bei Frauen anders zeigen, als viele Menschen es zunächst erwarten. Während ausgeprägte Hyperaktivität oft schneller auffällt, stehen bei Frauen häufiger reine unaufmerksame und weniger nach außen störende Symptome im Vordergrund. Dazu können zum Beispiel vermehrte Vergesslichkeit, innere Unruhe, Schwierigkeiten mit Organisation und Zeitmanagement oder eine schnelle Überforderung im Alltag gehören. Dies kann dazu beitragen, dass ADHS in Kindheit und Jugend nicht erkannt wird und Schwierigkeiten erst im Erwachsenenalter genauer eingeordnet werden.
Situationen, in denen ADHS bei Frauen häufig erstmals stärker auffällt, sind zum Beispiel:
✓ anhaltende Erschöpfung und Überforderung trotz hoher Leistungsfähigkeit
✓ Depressionen oder Angststörungen, die bestehende Schwierigkeiten nicht vollständig erklären
✓ steigende Anforderungen, etwa durch Berufseinstieg, Studium, Elternschaft oder andere größere Veränderungen
✓ das Nachlassen bisher gut funktionierender Kompensationsstrategien
Viele Frauen entwickeln über die Jahre Strategien, um Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation oder Impulsivität auszugleichen. Dadurch können ADHS-bedingte Probleme nach außen weniger sichtbar sein. In der Literatur wird hierfür teilweise auch der Begriff „Masking“ verwendet.
Nach außen wirken Betroffene dann häufig gut organisiert und leistungsfähig, obwohl der Alltag intern mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Dieses dauerhafte Kompensieren kann zu Überforderung und Erschöpfung beitragen.
Auch hormonelle Veränderungen können eine Rolle spielen. Es gibt Hinweise darauf, dass sich ADHS-Symptome beispielsweise im Verlauf des Menstruationszyklus oder während hormoneller Übergangsphasen verändern können. Zu Schwangerschaft und Wechseljahren ist die wissenschaftliche Datenlage allerdings noch begrenzt.
Neben biologischen Faktoren können auch gesellschaftliche Erwartungen beeinflussen, wie ADHS wahrgenommen wird. Weniger störende oder stärker kompensierte Symptome werden möglicherweise später erkannt als deutlich sichtbare Verhaltensprobleme.
In unserer Praxis legen wir deshalb Wert auf eine geschlechtersensible ADHS-Diagnostik. Dabei berücksichtigen wir mögliche Unterschiede in der Symptompräsentation, individuelle Kompensationsstrategien, Begleiterkrankungen und die persönliche Lebensgeschichte.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass bisherige Erklärungen wie Depression, Angst oder anhaltende Überlastung Ihre Schwierigkeiten nicht vollständig erklären, kann eine gezielte ADHS-Abklärung sinnvoll sein.
Häufig gestellte Fragen zur ADHS Therapie in Hannover
Wir vergeben Termine für eine psychotherapeutische Sprechstunde in der Regel schneller als der regionale Durchschnitt. Wir führen Diagnostik im GKV Bereich allerdings immer nur zu Beginn einer tatsächlichen Behandlung durch – daher muss zunächst ein Therapieplatz frei werden, bevor wir in die Sprechstunde starten. Kontaktieren Sie uns für aktuelle Verfügbarkeiten.
Ja, sowohl gesetzliche als auch private Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Psychotherapie und Diagnostik im Rahmen der Kennenlernsitzungen. Für Privatversicherte und Selbstzahlende bieten wir transparente Konditionen, sowohl für die reine Diagnostik als auch für die Therapie.
Einzeltherapie bietet maximale Individualität und fokussierte Aufmerksamkeit auf Ihre persönlichen Themen. Gruppentherapie ergänzt dies durch den wertvollen Austausch mit Gleichbetroffenen, soziale Verstärkung und günstigere Kosten pro Sitzung. Viele Patienten profitieren von einer Kombination beider Formen.
Unsere ADHS-Gruppe für Erwachsene folgt einem strukturierten Programm mit 100-minütigen Sitzungen. Inhalte umfassen kognitive Verhaltenstherapie, Fertigkeitentraining, Achtsamkeitsverfahren und praktische Strategien zur Bewältigung von Alltagsproblemen.
Unser Team besteht aus approbierten Psychotherapeut:innen und Psycholog:innen mit Spezialisierung auf ADHS im Erwachsenenalter. Wir arbeiten mit standardisierten diagnostischen Instrumenten und evidenzbasierten Therapieverfahren. Mehr über unser Team erfahren Sie auf unserer Teamseite.
Selbstverständlich. In der psychotherapeutischen Sprechstunde klären wir gemeinsam, ob ein ADHS-Verdacht vorliegt und welche Diagnostik sinnvoll ist. Sie benötigen keine Überweisung und keine Vordiagnose. Bringen Sie gerne vorhandene Unterlagen wie Schulzeugnisse oder frühere Befunde mit – das erleichtert die Anamnese.